Programm 1. Halbjahr 2014

Sehr geehrtes Mitglied,

wir bieten Ihnen hoffentlich wieder ein abwechslungsreiches und umfangreiches Programm an und freuen uns, wenn wir Sie wieder bei den Veranstaltungen begrüßen können.

Ausführliche Informationen über den Geschichtsverein, das Programm, die Publikationen, Pressestimmen u.a. können Sie auch unserer Homepage entnehmen: www.friedbergergeschichtsverein.de

Mit freundlichen Grüßen

Lothar Kreuzer, Vorsitzender

EXKURSIONEN

Samstag, 18. Januar, Museumsfahrt nach Mannheim

zur Ausstellung „Die Wittelsbacher am Rhein. Die Kurpfalz und Europa“.

Seitdem 1214 Ludwig I. von Wittelsbach, der Kehlheimer, mit der Pfalzgrafschaft bei Rhein belehnt worden war, residierten die Wittelsbacher in der Pfalz mit der Residenz in Heidelberg, später in Mannheim. Auch nachdem Karl Theodor im 18. Jh. die Gesamtregentschaft übernahm und nach München überwechselte, bestand die Wittelsbacher Kurpfalz weiter bis zum Ende des Heiligen Römischen Reiches. Die Ausstellung im Reiss- Engelhorn-Museum zeigt den mittelalterlichen Teil, die im Schloss den über die Neuzeit. Wir werden durch beide Ausstellungen geführt.

 

Führung: Hans Wolf

Abfahrt 12 Uhr, Friedberg, Parkplatz hinter der Stadthalle;

ca. 11:45 Uhr, Bad Nauheim, Bushaltestellen Frankfurter Str. und Söderweg

Anmeldung und Zahlung von 40 € für Fahrt, Eintritt und Führungen bis zum 10. 1. 2014

Samstag, 24. Mai, Tagesfahrt

Oberes Kinzigtal (Wächtersbach, Bad Soden-Salmünster, Steinau, Schlüchtern, Ramholz, Steckelsburg).

Nachdem wir im Herbst im unteren Kinzigtal waren, bewegen wir uns nun weiter flussaufwärts. In Wächtersbach treffen wir auf eine Residenz der Grafen und Fürsten von Ysenburg. In Bad Soden-Salmünster wohnte eine Linie der Familie von Hutten als Lehnsträger der Abtei Fulda. Die alte Handelsstadt Steinau war Zentrum der Obergrafschaft Hanau und birgt viele Erinnerungen an die Brüder Grimm, die hier ihre Jugend verbrachten.Das Kloster Schlüchtern lag im Schnittpunkt der Interessen des Bistums Würzburg und der Abtei Fulda. In Schloss Ramholz treffen wir auf einen bedeutenden Landschaftspark. Außerdem besuchen wir die Steckelsburg, den Geburtsort von Ulrich von Hutten.

Führung: Hans Wolf

Abfahrt 8 Uhr, Friedberg, Parkplatz hinter der Stadthalle;

ca. 7:45 Uhr , Bad Nauheim, Haltestellen Frankfurter Str. und Söderweg

Anmeldung und Zahlung von 40 € für Fahrt und Eintritte bis zum 2. 5. 2014

Donnerstag, 19. – Sonntag, 22. Juni, Viertagefahrt

„Up ewig ungedeelt – Schleswig-Holstein“ (Mölln, Ratzeburg, Schleswig mit Haithabu, Dannewerk, Husum, Friedrichstadt, Plön, Laboe, Panker, Altenkrempe, Süsel, Eutin, Lübeck).

Wir lernen an jedem Tag einen anderen historischen Teil des Bundeslandes Schleswig- Holstein kennen, das Herzogtum Lauenburg, Schleswig, Holstein und die Hansestadt Lübeck. In Haithabu ist die berühmte Wikingersiedlung ausgegraben. Im Marineehrenmal Laboe geht es um die Geschichte der deutschen Marine von 1848 bis zur Bundesmarine. Eutin, Plön und Schleswig sind Holsteiner und Schleswiger Residenzen, Friedrichstadt eine holländisch beeinflusste malerische Kleinstadt. In Mölln begegnen wir Till Eulenspiegel und in Husum Theodor Storm, in Lübeck drei Nobelpreisträgern und der mächtigen Hanse. Ratzeburg, Schleswig und Lübeck stehen für bedeutenden Backsteinkirchenbau. Und in Panker bewegen wir uns auf hessischem Grund und Boden.

Führung Hans Wolf

Abfahrt 7:00 Uhr, Friedberg, Parkplatz hinter der Stadthalle;

ca. 7:15 Uhr , Bad Nauheim, Haltestellen Frankfurter Str. und Söderweg

Anmeldung und Zahlung von 396 € pro Person im DZ bzw. 441 € im EZ für Fahrt, Übernachtung mit HP, Eintritte und Führungen bis zum 2. 5. 2014

Unterkunft: Hotel Wyndham Garden in Bad Malente, Diekseepromenade 12-14, Tel.04523/9950.

Bei ausreichender Nachfrage wird die Fahrt vom 11.-14. September wiederholt.

Samstag, 12. Juli, Tagesfahrt

Die nördlichen und östlichen Vororte von Frankfurt.

Auf unserer 6. und letzten Fahrt der Reihe „Frankfurter Stadtrundfahrten“ bewegen wir uns von Bonames über Nieder-Eschbach und Nieder-Erlenbach zur Friedberger Warte und zur Berger Warte auf dem Lohrberg, nach Bornheim, Seckbach, Bergen-Enkheim und Fechenheim und lernen unterwegs historische Kleinodien kennen.

Führung: Hans Wolf

Abfahrt 9 Uhr, Friedberg, Parkplatz hinter der Stadthalle;

ca. 8:45 Uhr , Bad Nauheim, Haltestellen Frankfurter Str. und Söderweg

Anmeldung und Zahlung von 30 € bis zum 13. 6.

VORTRÄGE

Donnerstag, 30. Januar 2014, 20 Uhr

Bibliothekszentrum Klosterbau, Augustinergasse 8

Ernst Götz und Rainer Gutberlet (THM)

Glockengeläute im Allgemeinen und in Friedberg im Speziellen

Vortrag mit Klangbeispielen und einigen Lichtbildern

2013 entstand im Rahmen einer Übung durch Studierende der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) eine Sammlung von Tonaufnahmen aller 19 Glocken der 4 Friedberger Kirchen. In Einzelwiedergaben und in der Mischung zu den Gesamtgeläuten ergab sich damit eine qualitativ hochwertige Dokumentation. Sie zeigt die hohe Klangqualität der beiden neueren und die außerordentliche Bedeutung der historischen Geläute von Burg- und Stadtkirche. Einen solchen Schatz von Glocken aus 8 Jahrhunderten besitzen nicht sehr viele Orte Deutschlands. Neben den Einzelangaben zu den Glocken und Geläuten liefert Ernst Götz Erklärungen über das Thema „Geläute in aller Welt und in vielen Religionen“.

Dienstag, 4. Februar 2014, 20 Uhr

Prof. Dr. Herfried Münkler, Der große Krieg

Ovag- Hauptverwaltung Hanauer Str. 9 – 13

(als Mitveranstalter in der Reihe „Friedberg lässt lesen)

Eintritt: 10 €; Schüler und Studenten 7 €

Herfried Münkler schildert in seiner Gesamtdarstellung den Ersten Weltkrieg, diese Ur-Katastrophe des 20. Jahrhunderts, zeigt, wie er das Ende der Imperien besiegelte, wie er Revolutionen auslöste, aber auch den Aufstieg des Sozialstaates und der Nationalismen förderte. Er fegte die alte Welt hinweg und haftet seit vier Generationen im kollektiven Gedächtnis: der Große Krieg. Als Ausbruch aus einem scheinbar stillstehenden Zeitalter der Sicherheit wurde sein Beginn am 1. August 1914 von vielen euphorisch begrüßt. An seinem Ende, im November 1918, war zu bilanzieren: 17 Millionen Tote, eine in Trümmer gestürzte Weltordnung und ungestillte Revanchegelüste. Er führt nicht nur die politischen und menschlichen Erschütterungen vor Augen, sondern nimmt auch zahlreiche Neubewertungen dieses epochalen Ereignisses vor.Donnerstag, 20. Februar 2014, 20 UhrBibliothekszentrum Klosterbau, Augustinergasse 8Dr. Heinz- Peter Mielke Hans Döring (um 1490-1558) und die Wetterau. Zum Wirken eines unterschätzten Renaissancekünstlers.Von Hans Ritter gen. Döring oder nur Hans Döring (+1558) stammen drei Ansichten Friedbergs im Wetterau-Museums. Doch der Cranach-Schüler war nicht nur Zeichner und Maler! Der Vortrag zeichnet die künstlerische Laufbahn Dörings nach, fügt seinem Oeuvre noch zwei weitere Arbeiten hinzu und versucht ihn an Hand von Indizien auch für die Ofenkachelproduktion in der Wetterau einzunehmen.Donnerstag, 20.März 2014Bibliothekszentrum Klosterbau, Augustinergasse 8Johannes Kögler M.A.„Dings vom Dach“ – Schätze und anderes aus den Sammlungen des Wetterau-MuseumsDie Sammlungen bilden das Rückgrat eines jeden Museums. Das gilt auch für das Wetterau-Museum, dessen Sammeltätigkeit bis ins späte 19. Jahrhundert zurückreicht. Doch nur ein Teil des Sammlungsgutes ist ausgestellt, große Teile der Bestände werden in den Museumsdepots aufbewahrt. Der Vortrag gibt Einblicke in die vielfältigen Sammlungsbestände des Wetterau-Museums, in denen der eine oder andere unbekannte Schatz verborgen ist. Besondere Aktualität hat das Thema dadurch, dass derzeit die Teile der Bestände gesichtet werden, die bisher auf den Dachböden des Museums gelagert wurden und die nun in andere Depoträume gebracht werden.

Im Anschluss an den Vortrag findet die Jahreshauptversammlung statt.

Unter dem Dach des Geschichtsvereins werden Spenden gesammelt für die Bürgerinitiative „Georgsbrunnen“, die eine vorgezogene Restaurierung dieses zentralen Denkmals in der Burg ermöglichen will. Veranstaltungen, die die Spendensammlung begleiten sollen:

Donerstag, 3. April 2014, 20 Uhr

Vortrag: Siegfried Biernoth, Der Heilige Georg

Bibliothekszentrum Klosterbau, Augustinergasse 8

Donnerstag, 8. Mai 2014, 20 Uhr

Vortrag: Dr. Rainer Zuch, Später Glanz – die letzten 100 Jahre der Reichsburg Friedberg

Bibliothekszentrum Klosterbau, Augustinergasse 8

Samstag, 17.5. 2014, 16 Uhr

Führung: Johannes Kögler M.A., Der St. Georgsbrunnen: Sinnbild der Burg Friedberg – Orte des Hl. Georg in Friedberg (alte Burgkirche, St. Georgskapelle)

Treffpunkt: St. Georgs –Brunnen in der Burg, anschließend Rundgang zur Kapelle auf der Seewiese

Den Nachholtermin für den ausgefallenen Vortrag von Dr. Lindenthal über die neuen archäologischen Ausgrabungen in Friedberg werden wir rechtzeitig in der Presse ankündigen.

 

 

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