Aktuelles

Anstehend:

Donnerstag, 15. Februar 2024, 20 Uhr Bibliothekszentrum Klosterbau, Augustinergasse 8

Dr. Jörg Lindenthal

Kelten-Römer-Germanen – die Jahrhunderte um Christi Geburt. Neues aus der Wetterau.

Der Kreisarchäologe des Wetteraukreises, Dr. Jörg Lindenthal, kann wieder von Ergebnissen neuer Grabungen in Friedberg und der Wetterau berichten und Funde der Vor- und Frühgeschichte und der Römerzeit präsentieren. Konsequente Begleitung von Erdarbeiten von kleinsten Baumaßnahmen bis zu großflächigen modernen Untersuchungen ermöglichen der Archäologie immer detailreichere Aussagen über die frühere Besiedlung unserer Region. Immer wieder zeigt sich, dass die Wetterau mit ihren fruchtbaren Lössböden zu den herausragenden archäologischen Fundlandschaften in Deutschland zählt. Neben dem im Titel erwähnten Zeitraum werden weitere spannende neue Entdeckungen aus sieben Jahrtausenden schlaglichtartig beleuchtet.

(Nachholtermin für den im Oktober 2023 ausgefallenen Vortrag)

 

EXKURSIONEN

Donnerstag, 23. Mai – Sonntag, 26. Mai 2024

Donnerstag, 29. August – Sonntag, 1. September 2024

Viertagefahrt

Südbaden – eine geschichtsträchtige Landschaft vom Kaiserstuhl bis zum Hochrhein, von den Römern bis ins 21. Jahrhundert

St. Peter, Freiburg / Augusta Raurica, Kandern, Schloss Bürgeln, Badenweiler/ Breisach, Sulzburg, Staufen, St. Trudpert / Bad Krozingen, Heitersheim, Kaiserstuhl, Endingen

In St. Peter besichtigen wir die Kirche und die Bibliothek der ehemaligen Benediktinerabtei, die der Baumeister Peter Thumb gestaltet hat, in Freiburg nach einem Rundgang durch die Altstadt das Münster. Den Römern begegnen wir auf dem großen Ausgrabungsgelände von Augst, in der Thermenruine von Badenweiler und im Römermuseum der villa urbana in Heitersheim. In Breisach geht es hinauf zum Münster und seiner Umgebung, in Sulzburg in die ehemalige Weinbrenner-Synagoge und die romanische Kirche St. Cyriak, in Bad Krozingen zu sehr alten Wandmalereien. Wir erkunden das mittelalterliche Staufen, in dem Dr. Faustus wirkte, und St. Trudpert, die erste Klostergründung rechts des Rheins. In Kandern kommen wir auf dem August-Macke-Rundweg zu Schauplätzen seiner Bildmotive. Bürgeln, ehemalige Propstei von St. Blasien, ist ein frühklassizistisches Schloss mit Rokoko-Elementen und bietet einen weiten Blick ins Rheintal und die Vogesen. Durch den Kaiserstuhl geht es abschließend hinauf nach Endingen.

Führung: Lothar Kreuzer, Achim Meisinger, Reinhard Schartl Abfahrt: 7 Uhr Friedberg, Parkplatz hinter der Stadthalle, 6:45 Uhr Bad Nauheim, Haltestelle Söderweg Anmeldung telefonisch oder per E-Mail und Anzahlung von 100 € p.P. bis 15.1. bzw. 15.4.2024, Zahlung der restlichen Summe von 315 € pro Person im DZ, 345 € im EZ für Fahrt, Übernachtung und HP, Eintritte und Führungen bis 15.3. bzw. 15.6.2024. Unterkunft: Hotel Alemannenhof, Schallstadt-Mengen, Tel.: 07664 5060

 

Samstag, 15. Juni 2024: Tagesfahrt

Kurtrier und die Grafschaften Sayn und Wied am Mittelrhein“ (Montabaur, Bendorf-Sayn, Neuwied)

Um die Trierer Burg auf dem Mons Tabor entstand die schmucke Handelsstadt Montabaur. Im Bendorfer Stadtteil Sayn steht die Stammburg der gleichnamigen Grafen, die eine Abtei und ein neugotisches Schloss mit Landschaftspark hinterlassen haben. Aus der Trierer und später aus der preußischen Zeit stammt die Sayner Hütte, heute ein bedeutendes Industriedenkmal. Die Grafen von Wied aus dem Westerwälder Wiedtal haben mit Neuwied eine Residenz am Rheinufer gebaut und eine weltoffene und tolerante Stadt gegründet, in der Abraham und David Roentgen Möbel von Weltruf herstellten.

Führung: Hans Wolf.

Abfahrt: 8 Uhr, Friedberg, Parkplatz hinter der Stadthalle, Bad Nauheim Haltestellen Söderweg und Frankfurter Straße kurz danach. Anmeldung und Zahlung von 60 €, Nichtmitglieder 65 €, bis 1. Mai 2024. Die Anmeldung gilt erst nach Eingang der Zahlung.

 

VORTRÄGE

Donnerstag, 21. März 2024, 20 Uhr Bibliothekszentrum Klosterbau, Augustinergasse 8

Prof. Dr. Alexander Jendorff (Fachbereichsleiter am Burggymnasium Friedberg)

Heilands Zeiten und ihr Widerhall – die Friedberger Schiller- und die Aufbauschule 1930 bis 1960

Das Burggymnasium Friedberg feiert im Jahr 2024 sein fünfzigjähriges Gründungsjubiläum. Daraus ergeben sich naturgemäß viele Fragen an die schulische Vergangenheit, die von der Prinzipienfrage, ob eine solche Oberstufenschule als Neugründung überhaupt eine nennenswerte Geschichte haben kann, bis hin zu dem konkreten Interesse an den beiden Vorgängerschulen und ihrer Vergangenheit reichen. Das Burggymnasium ging 1974 aus der Kooperation und schließlich Fusion der Schillerschule und des Aufbaugymnasiums hervor, die beide am Beginn des 20. Jahrhunderts gegründet worden waren. So stell(t)en denn beide Anstalten einen zentralen Anker der Erinnerung dar. Dieser Umstand bietet den Anlass, danach zu fragen, welche Entwicklung die beiden Schulen in der NS-Zeit nahmen und wie sich die schulisch Agierenden im Wiederaufbaujahrzehnt an die Vorzeit erinnerten. Anhand dieser Themenkreise lässt sich zudem erörtern, vor welchen fachlich-methodischen Herausforderungen die Beschäftigung mit Schulgeschichte steht und wie eine Schule mit dieser Vergangenheit umgehen sollte.

Im Anschluss an den Vortrag findet die Mitgliederversammlung statt.

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