Aktuelles

Aktuelles:

Samstag, 21. September 2019

Tagesfahrt

Zwischen Fulda und Werra“

Rotenburg a. d. Fulda, Boyneburg, Eschwege, Aue, Wanfried, Creuzburg

Führung: Hans Wolf

Abfahrt: 7.30 Uhr in Friedberg, Parkplatz hinter der Stadthalle, kurz danach Bad Nauheim, Haltestellen Söderweg und Frankfurter Straße. Anmeldung und Zahlung von 35 € bis zum 1. 9. 2019.

Von Rotenburg aus wurde die sog. Rotenburger Quart der Landgrafschaft Hessen regiert. Der Boyneburg verdankt die Landgrafschaft Hessen ihre Reichsstandschaft. Die Fachwerkstadt Eschwege war lange thüringisch. In Wanfried wurden Waren aus Mitteldeutschland auf Werrakähne umgeschlagen, um bis nach Bremen transportiert zu werden. Die alte Werrabrücke in Creuzburg besticht durch ihre Schönheit und die Elisabethfresken in der Brückenkapelle.

VORTRÄGE

Donnerstag, 24. Oktober 2019, 20 Uhr

Bibliothekszentrum Klosterbau, Augustinergasse 8

Andrej Seuss

Nur das Eine, furchtbare – Andreas ist tot!“ Die kurze Freundschaft zwischen Albert H. Rausch und Andreas Walser

Paris 1929 – Der Friedberger Dichter Albert H. Rausch tritt in seiner zweiten Heimat Paris beim Internationalen Roten Kreuz eine Stelle als Pressechef an. In dem berühmten Künstler-Café „Le Dôme“ trifft er auf den zwanzigjährigen Schweizer Maler Andreas Walser, mit dem ihn bis zu dessen frühen Tod 1930 eine intensive Freundschaft verbindet. Walser, der sich früh mit Picasso, Klaus Mann, Jean Cocteau und anderen bekannt macht, ist fasziniert von den Möglichkeiten und Freiheiten der französischen Kunstmetropole. Der junge Graubündner nutzt zunehmend Drogen; Rausch und andere retten ihn mehrfach vor dem Drogentod, aber vergeblich. Der zunehmend manisch-depressiven Walser, der in kurzer Zeit hunderte von Bildern und Zeichnungen anfertigt, stirbt 1930, erst 21jährig. Rausch wird nicht nur dessen Nachlass-Verwalter, sondern veröffentlicht auch Jahre später zwei kleine Bände „In Memoriam Andreas Walser“. Auf Grundlage der im Henry-Benrath-Archiv erhaltenen Briefe Walsers und umfangreicher eigener Recherche zeichnet Seuss diese kurze, intensive Freundschaft zwischen Walser und Rausch in Paris nach.

Donnerstag, 14. November 2019 , 20 Uhr

Bibliothekszentrum Klosterbau, Augustinergasse 8

Malte Dücker (Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Wilhelm Diehl (1871-1944)
Professor in Friedberg – Prälat einer Kirche zwischen Demokratie und Gleichschaltung

Die Einführung der Weimarer Verfassung vor 100 Jahren markierte auch für die evangelischen Landeskirchen einen einschneidenden Umbruch. Nicht mehr der jeweilige Landesfürst übte nun das „Kirchenregiment“ aus, sondern die Kirchen selbst waren dafür verantwortlich, im Rahmen der jungen Demokratie unabhängige Leitungsstrukturen zu entwickeln. Innerhalb der hessischen Kirche gilt Wilhelm Diehl als prägende Figur dieser Zeit. Bevor er 1923 zum „Prälaten“ der Landeskirche gewählt wurde, war er ab 1913 als Pfarrer und Professor am Predigerseminar in Friedberg tätig. Seine 10 Friedberger Jahre, seine Pionierarbeit für die Erforschung der hessischen Kirchengeschichte und nicht zuletzt seine ambivalente Rolle beim Aufbau einer demokratischen Kirche und deren Gleichschaltung 1934 werden im Vortrag vorgestellt und einer kritischen Würdigung unterzogen.

Donnerstag, 5. Dezember 2019 , 20 Uhr

Bibliothekszentrum Klosterbau, Augustinergasse 8

Dipl.-Ing. Michael Bender

Kunst am Bau in Friedberg

Im Vortrag werden Beispiele vom Mittelalter bis in die Gegenwart vorgestellt, additive und subtraktive Techniken zur Herstellung von Formen wie Plastiken und Skulpturen aus verschiedenen Materialien angesprochen sowie diverse Funktionen wie Hauszeichen, Uhren oder Brunnen dargestellt. Gelangten einige dieser Kunstwerke erst im 20. Jahrhundert beispielsweise durch Fachwerkfreilegungen wieder ans Tageslicht, so zeichnet sich gegenwärtig eine rasant zunehmende Zerstörung, unter anderem infolge von Maßnahmen zur Wärmedämmung, ab. Neben unbekannten Meistern finden Architekten, Handwerker und Künstler aus Friedberg sowie der näheren Umgebung Erwähnung, die vor allem im 19. und 20. Jahrhundert an der Gestaltung von Bauwerken mitgewirkt haben. Im Stadtbild bis heute besonders präsent sind Werke der beiden Künstler Otto Franz Kutscher und Philipp Ess, die nach 1945 mehrere Sgraffitoarbeiten an Gebäuden geschaffen haben. Hierzu zählen mehrere hochwertige Werbeanlagen auf der Kaiserstraße, wie die von Möbelhaus Reuß oder Fisch Umsonst. Der Referent hat vor seinem Architekturstudium eine Lehre als Stuckateur absolviert. Es handelt sich um den Nachholtermin des ursprünglich für Dezember 2018 geplanten Vortrags.

Friedberger Kulturnacht

Samstag, 12. Oktober 2019, 19-24 Uhr

Der Friedberger Kulturrat, bei dem der Friedberger Geschichtsverein Mitglied ist, veranstaltet erstmals eine Kulturnacht, in der verschiedene Vereine und Institutionen ein breites Kulturangebot an verschiedenen Orten Friedbergs präsentieren.

Der Friedberger Geschichtsverein öffnet den Adolfsturm und betreut ihn als Aufführungsort.

Adolfsturm ,19:30 Uhr

Ein kleiner Drache auf Reisen – Andreas Arnold liest

Adolfsturm, 20:30 Uhr, 21:30 Uhr

Gruseliges und Fantastisches – Andreas Arnold liest

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