Aktuelles

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Anstehend:

Sonntags-Matinee: Lesung

Sonntag, 16. Februar 2020, 11 Uhr

Bibliothekszentrum Klosterbau, Augustinergasse 8

Gertrud Gilbert

Wilheml Konrad Philipps, Friedberg – Perle der Wetterau

Du bist kaa Großstadt mit Radau wie Frankfurt beispielsweise! Als Perle von de Wedderau duhn mir dehaam dich preise!“ verkündet er stolz: Wilhelm Konrad Philipps, geboren 1884 in Friedberg, gestorben 1963 in Bad Nauheim, wo er seine letzten Jahre verlebte. Wilhelm Konrad Philipps, de Onkel Konerad, oder de Unkel Kuneroad, bekannt durch Hörspiele, Zeitungseinlagen, Volkstumsforschung und als Leiter der Schillerschule in der Burg, widmete seiner Heimatstadt unzählige Gedichte, die alle von seiner Liebe zu Friedberg künden und nicht zuletzt auch wunderschöne Zeitgemälde darstellen. Gedichte wie: „Im Boarggoarde“, „De Adolfstorm“, „Uff de Eisboh“, „Des Jiddeboad“, „De dicke Turm“, „Des Schwollerloch“ und viele andere mehr. „Durch unser Kaiserstraß wird midde des Fribberg hälfdig dorchgeschnidde.“ Auf einen poetisch-nostalgischen Spaziergang in Hochdeutsch und Mundart durchs Friedberg vergangener Jahre nimmt Sie die Schauspielerin Gertrud Gilbert, unterstützt von Lichtbildern, mit.

 

EXKURSIONEN

Samstag, 9. Mai 2020

Tagesfahrt

Starkenburg V „Südliche Bergstraße und hessischer Neckar“

Bensheim, Heppenheim, Birkenau, Neckarsteinach

Führung: Hans Wolf.

Abfahrt: 8 Uhr Friedberg, Parkplatz hinter der Stadthalle, 7:45 Uhr Bad Nauheim, Haltestellen Frankfurter Straße (Lidl) und Söderweg. Kosten: 40 €.

In Fortsetzung der Fahrt vom vorigen Jahr folgen wir der Bergstraße weiter nach Süden und berühren hier Orte, die bis zu ihrem Wechsel nach Hessen 1803 in geistlichem Besitz waren, zunächst des Klosters Lorsch, später des Erzbistums Mainz. In Birkenau, der Residenz der Wambolt von Umstadt, wimmelt es von Sonnenuhren, aus Neckarsteinach stammt der einzige „hessische“ Minnesänger Bligger von Steinach.

 

Donnerstag, 11. – Sonntag, 14. Juni 2020

Viertagefahrt

Franken „unterm Gebirg“: Die Hohenzollern und andere Mächte in Mittelfranken

Nürnberg (Burg/ Reichsparteitagsgelände), Forchheim, Hannberg, Erlangen, Langenzenn, Wolframs-Eschenbach, Ansbach, Cadolzburg, Dennenlohe, Hesselberg, Ruffenhofen

Die Wurzeln der Macht der Hohenzollern liegen in der Burg Nürnberg. Über Jahrhunderte herrschten sie als Markgrafen in Franken. Mit der Übernahme der Kurwürde für die Mark Brandenburg, mit dem späteren Erbe der fränkischen Markgrafschaften durch die Brandenburger Linie und schließlich den Verkauf der Markgrafschaften an Preußen wurden die Hohenzollern zur entscheidenden Dynastie bis zum Ende der Monarchie in Deutschland.

Neben der Burg Nürnberg sind die Cadolzburg sowie die Residenzen Ansbach und Erlangen Herrschaftssitze, das Stift Langenzenn und das Kloster Heilsbronn mit der Grablege im Münster geistige Zentren. In Hannberg lernen wir eine typische fränkische Wehrkirchenanlage kennen, Wolframs-Eschenbach bietet eine geschlossene Stadtanlage und ein Museum für den Minnesänger. Der ehemals karolingische Königshof Forchheim gehörte lange dem Bistum Bamberg; hier fanden viele Reichstage und die erste Königswahl statt. Das Limeseum von Ruffenhofen erläutert das Leben am rätischen Limes, der Park von Dennenlohe und der Hesselberg locken in die Natur. Das Reichsparteitagsgelände und der Hesselberg demonstrieren die Rolle Frankens im 3. Reich.

Führung: Lothar Kreuzer, Achim Meisinger und Reinhard Schartl

Abfahrt : 7 Uhr, Friedberg, Parkplatz hinter der Stadthalle, 6:45 Uhr, Bad Nauheim, Haltestellen Frankfurter Straße (Lidl) und Söderweg. Kosten für Fahrt, Übernachtung und HP, Eintritte und Führungen: pro Person 330 € im DZ, 360 € im EZ.

Unterkunft: Hotel Sonne, Neuendettelsau, Tel.: 0 98 74 50 80.

Bei genügend großer Nachfrage wird die Fahrt vom 27. – 30. August 2020 wiederholt.

Sie erhalten von uns eine Buchungsbestätigung. Wir bitten Sie, die Fahrten nach Bestätigung Ihrer Buchung zu bezahlen.

 

VORTRÄGE

Donnerstag, 19. März 2020 , 20 Uhr

Bibliothekszentrum Klosterbau, Augustinergasse 8

Dr. Stefan Nawrath

Die Geschichte des Kulturgraslandes in Friedberg

Der Vortrag behandelt die geschichtliche Entwicklung des Grünlandes von den Anfängen bis heute. Es werden auch Aspekte des Naturschutzes angesprochen. Während der Mensch über Jahrtausende zu einer Steigerung der Naturvielfalt beigetragen hat, ist insbesondere seit den 50er Jahren eine starke Naturverödung festzustellen. Die Natur in Friedberg ist maßgeblich von der Kulturlandschaftsentwicklung geprägt. Jede Epoche wirkt sich auf den Pflanzenbewuchs aus. Die Ausprägung der Vegetation ist auch ein Kulturgut. Beispielsweise ist die Zerstörung einer Blumenwiese mit dem Abriss eines Fachwerkhauses oder der Stadtkirche gleichzusetzen. Mit der genetischen Information gehen kulturelle Werte unwiederbringlich verloren.

Im Anschluss an den Vortrag von Dr. Nawrath findet die Jahreshauptversammlung statt.

 

Donnerstag, 23. April 2020 , 20 Uhr

Bibliothekszentrum Klosterbau, Augustinergasse 8

Johannes Kögler M.A., Lothar Kreuzer, Dr. Jörg Lindenthal

100 Jahre Wiedereröffnung des Wetterau-Museums am heutigen Standort

Die Geschichte des Wetterau-Museums begann 1896 mit der Gründung des Friedberger Geschichtsvereins und dem gleichzeitigen Aufbau einer Sammlung. Nach der Präsentation an drei verschiedenen Standorten zogen die Sammlungen des Wetterau-Museums 1913 in den Gebäudekomplex in der Haagstraße 16. Die feierliche Wiedereröffnung fand aufgrund verschiedener Verzögerungen erst am 16. Mai 1920 statt. Zum 100-jährigen Jubiläum dieses Ereignisses thematisieren die drei Referenten verschiedene Aspekte der Geschichte und Gegenwart des Wetterau-Museums. Der Vorsitzende des Friedberger Geschichtsvereins, Lothar Kreuzer, beleuchtet die eng mit dem Verein verbundene Vor- und Gründungsgeschichte des Museums. Museumsleiter Johannes Kögler lässt 100 Jahre Museumsgeschichte Revue passieren und beschreibt, wo das Museum heute steht. Kreisarchäologe Dr. Jörg Lindenthal stellt die archäologischen Bestände vor, die einen bedeutenden Anteil innerhalb der Sammlungen und Ausstellungen ausmachen und die die Vor- und Frühgeschichte nicht nur Friedbergs, sondern der ganzen Wetterau repräsentieren.

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